Studien zeigen: Kaffeetrinker leben länger

Leben mit Hämophilie A

Kaffeetrinken kann positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Zu dieser Erkenntnis kommt eine umfassende Auswertung verschiedener Studien. Dabei haben Gesundheitsforscher die Ergebnisse von über 200 Untersuchungen analysiert und sind der Frage auf den Grund gegangen: Ist Kaffee gesund?

Die Auswertung ergab, dass Kaffeetrinken verschiedenen Krankheiten vorbeugen kann: Zum Beispiel zeigen 27 Studien, dass die Wahrscheinlichkeit für Diabeteserkrankungen bei Kaffeetrinkern um 30 Prozent geringer ist als bei Nicht-Kaffeetrinkern. Außerdem scheinen Liebhaber des schwarzen Getränks seltener an Nierensteinen, Gicht, chronischen Lebererkrankungen oder Parkinson zu leiden. Auch Tumoren in Leber und Mund kommen bei ihnen weniger häufig vor: So halbiert sich das Risiko, an Leberkrebs und Gicht zu erkranken, durch Kaffeekonsum. Die Sterberate nach einem Herzinfarkt ist bei Kaffeetrinkern sogar um 45 Prozent reduziert. Bei Männern soll hoher Kaffeekonsum zudem einen schützenden Effekt auf die Knochen haben.

 

Wie viel Kaffee ist gut?

Damit Kaffee seine gesundheitsfördernde Wirkung entfalten kann, kommt es auf die richtige Dosis an: Nach neuesten Erkenntnissen liegt diese bei drei Tassen täglich. Dann sinkt auch die Sterberate um 17 Prozent. Zu hohe Dosen mindern die vorher beschriebenen Effekte. Allerdings gilt: Wer drei bis fünf Tassen Kaffee pro Tag zu sich nimmt, bei dem treten 15 Prozent weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf. Je nachdem, wie viel Kaffee man regelmäßig trinkt, entstehen außerdem 15 Prozent weniger Krebserkrankungen in Prostata, Leber und Gebärmutter.

Einziger Wermutstropfen: Kaffeegenuss wirkt sich nachweislich ungünstig auf die Blutfettwerte aus. Die dafür verantwortlichen Stoffe kommen allerdings in gefiltertem Kaffee kaum noch vor. Außerdem vermuten Wissenschaftler, dass andere Inhaltsstoffe des Kaffees dies wieder ausgleichen.


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