Sportarten im Check: Rudern mit Hämophilie A

Rudern mit Hämophilie A

Beim Thema Ausdauersport an der frischen Luft denken viele zuerst ans Laufen. Doch es gibt noch eine effektivere Bewegungsform an der frischen Luft. Nicht nur Deine Ausdauer wird verbessert, sondern es stärkt auch Deine Kraft und Balance: Rudern trainiert nahezu den gesamten Körper. Außerdem ist es gelenkschonend – gerade deshalb ist Rudern für Menschen mit Hämophilie A sehr interessant. Und auch für diejenigen, die sich nicht gern an der frischen Luft bewegen, kommt Rudern infrage. Denn der Sport lässt sich auch im Fitnessstudio oder im Wohnzimmer auf einem Ruderergometer ausüben.

 

Rudern mit Hämophilie A

Oft ist Rudern nur als Wettkampfsport bei Olympia oder den britischen Universitäten bekannt. Breitschultrige Hünen, die in schmalen Einteilern synchron ins Wasser stechen, rudern vorm geistigen Auge auf der Themse vorbei. Der Gedanke, dass Rudern nicht für „normale“ Menschen geeignet ist, drängt sich auf. Doch gerade dieses Bild beinhaltet zwei wichtige Auswirkungen des Ruderns: Es baut effektiv Muskeln auf und fördert den Teamgeist. Nur mit guter Zusammenarbeit kommt das Ruderboot auch vorwärts. Dabei muss nicht jeder alle seine Kraft aufbringen – jeder kann sich nach Belieben und Können einbringen: Hauptsache er bleibt im Takt.

 

Hämophilie A und Sport: Bewegung drinnen und im Freien

Wer in der Natur trainieren und neue Kontakte knüpfen will, sucht sich am besten einen Ruderverein in seiner Nähe. Auf der Webseite des Deutschen Ruderverbandes lässt sich unter https://www.rudern.de/service/vereine der passende Verein in der Nähe finden. Dort kann dann in Einer-, Zweier-, Vierer- oder Achterbooten mit oder ohne Steuermann gerudert werden. Dabei lassen sich zwei verschiedene Techniken erlernen: Das Skullen und das Riemenrudern. Beim Skullen hält der Sportler in jeder Hand ein Ruder: das sogenannte Skull. Im Gegensatz dazu hält der Ruderer beim Riemenrudern ein Ruder, den Riemen, mit beiden Händen. Die Techniken leiten sich also von der Form des zu nutzenden Ruders ab. Bei beiden Arten sitzt der Ruderer entgegen der Fahrtrichtung auf einem Rollsitz. Durch die Zugbewegung kommt das Boot in Bewegung. Am Anfang steht allerdings das Erlernen des richtigen Bewegungsablaufes: Nur mit der richtigen Technik ist Rudern gelenkschonend. Genauso verhält es sich auch mit dem sogenannten Indoor-Rudern. Auch hier sollte man die Bewegung zuerst einmal mit einem Fachmann einstudieren. Wie diese aussehen soll, könnt Ihr in folgenden Videos ansehen:

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und http://www.concept2.at/indoor-rowers/training/technikvideos. Wenn Du unsicher bist, ob Rudern die richtige Sportart für Dich ist, sprich mit Deinem Arzt oder Physiotherapeuten darüber. So kannst Du in Erfahrung bringen, ob Rudern für Dich geeignet ist und ob Du auf etwas achten musst.

 

Vorteile von Rudern mit Hämophilie A


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