Den Alltag managen mit Fulltime-Job

Neben dem Fulltime-Job auch noch Familie, Freunde und Sport unter einen Hut zu bekommen, ist nicht leicht.Wer kennt das nicht: Dein Chef kommt kurz vor Feierabend in Dein Büro und bittet Dich, noch schnell eine Aufgabe zu erledigen. Außerdem hattest Du Deinem Kollegen versprochen, für ihn ein schwieriges Kundentelefonat zu übernehmen. Doch eigentlich hast Du gar keine Zeit, denn Du musst pünktlich Feierabend machen, um Deine Kinder vom Sport abzuholen. Und dann hattest Du Deiner Frau versprochen, heute etwas zum Abendessen zu besorgen. Und was ist mit den guten Vorsätzen, endlich wieder zum Fitnesstraining zu gehen? Im Arbeitsalltag kann es zur Herausforderung werden, allem gerecht zu werden. Neben den alltäglichen Pflichten solltest Du Dich als Mensch mit Hämophilie A auch gut um Dich selbst kümmern: Medikamente zu Dir nehmen, Dich gesund ernähren und regelmäßig zum Sport gehen.  

Ein Balanceakt: Alltag und Job mit Hämophilie A

Rund 41 Stunden arbeiten Vollzeit-Beschäftigte in Deutschland im Durchschnitt, so lauten die Zahlen des Statistischen Bundesamts von 2016. Da bleibt noch viel Zeit übrig – sollte man meinen. Doch angesichts der steigenden Anforderungen in Berufs- und Privatleben fällt es manchmal schwer, Alltag und Job mit Hämophilie A zu bewältigen. Doch wie gelingt es, den Vollzeit-Job mit allem zu vereinbaren? Dafür ist ein gutes Selbstmanagement nötig. Planen kann Dir helfen, Struktur in das Chaos zu bringen. Abhilfe können Tools schaffen wie Listen und Kalender – egal, ob zum Anfassen oder digital. Wenn Du diese gewissenhaft pflegst, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Du wichtige Termine, wie Deinen Arztbesuch oder die Medikamenteneinnahme, vergisst. Digitale Tools haben außerdem den Vorteil, dass Du sie teilen kannst. So weiß auch Deine Partnerin, was gerade ansteht, und kann Dich gegebenenfalls zusätzlich erinnern.  

Prioritäten als Wegweiser

Außerdem gilt es, genau abzuwägen, was wirklich wichtig ist. Setze Prioritäten und bewerte die anstehenden To Dos der Dringlichkeit nach: „A“ = „sehr wichtig, sollte sofort erledigt werden“ „B“ = „wichtig, muss aber nicht sofort erledigt werden“ „C“ = „kein Zeitdruck, kann noch warten“ „D“ = „nicht wichtig“  

Setz Dir Deinen Rahmen

Ob beruflich oder privat – damit Dir keine wichtigen Aufgaben durch die Lappen gehen, sollest Du genau festlegen, was Du wann erledigen möchtest. Manche Angelegenheiten erfordern Ruhe, um sich voll darauf konzentrieren zu können. Versuche Dir dafür die richtige Arbeitsatmosphäre zu schaffen und lass Dich nicht von Kollegen stören. Dazu gehört auch, Anfragen freundlich, aber bestimmt abzulehnen oder auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Natürlich kann es immer wieder vorkommen, dass unvorhergesehene Aufgaben anfallen. In diesem Fall sind Spontanität und Improvisationstalent gefragt. Doch mit einem strukturierten Rahmen in Deinem Job lassen sich auch unerwartete To Dos besser managen.  

Zeitfresser entlarven

Einige Gewohnheiten und Verhaltensweisen können Dir Dein Selbstmanagement erschweren. Folgende Tipps helfen Dir gegen Unfokussiertheit und schützen vor Überlastung:
  • Setz Dir Ziele.
  • Strukturiere Dich.
  • Konzentriere Dich auf genau eine Sache.
  • Höre genau zu.
  • Koordiniere Dich und arbeite, falls erforderlich, mit anderen zusammen.
  • Sage rechtzeitig Nein, bevor es zu viel wird.
  • Lass Dich nicht ablenken.
  • Verschwende keine Energie: Führe begonnene Aufgaben zu Ende.
  Hast Du Fragen, Anregungen oder Kritik? Dann schreibe uns gerne eine E-Mail über das Kontaktformular. Wir melden uns schnellst möglich zurück.

Weitere interessante Beiträge