Fahrradfahren im Winter

Fahrradfahren im Winter | Hämophilie ARadfahren macht Spaß und hält fit. Dabei trainierst Du ganz einfach Deine Ausdauer, baust Stress ab und verbesserst Deine Sauerstoffzufuhr. Je nach Fitnesslevel verbrennst Du in ruhigem Tempo (15 bis 20 km/h) pro Stunde rund 440 Kalorien. Wenn Du schneller in die Pedale trittst (26 bis 30 km/h), sogar rund 870 Kalorien. Das macht Radeln zu einem super Fettkiller – und einer idealen Sportart für Menschen mit Hämophilie A, die auf ihr Gewicht achten möchten. Außerdem ist Fahrradfahren gelenkschonend, denn der Großteil Deines Körpergewichts wird vom Sattel getragen. Doch für viele ist der Sport auf zwei Rädern nur ein Schönwetter-Hobby. Es gibt jedoch Alternativen, damit man vom Fahrradfahren im Winter mit Hämophilie A profitiert.  

Das Rennrad oder Mountainbike ins Wohnzimmer stellen

Ein Fahrradständer fürs Hometraining, auch Rollenständer genannt, eröffnet Dir die Möglichkeit, auch in der kalten Jahreszeit Deine gewohnten Trainingseinheiten zu absolvieren. Je nachdem, ob Du eher durchs Gelände oder im Spitzentempo fährst, gibt es Modelle speziell für Mountainbikes und Rennräder. Klassische Rollentrainer setzen sich aus zwei Teilen zusammen: Einer Haltevorrichtung für das Hinterrad und einem schmalen Teil, auf dem sich das Vorderrad frei bewegen kann. Eine weitere Variante ist die freie Rolle. Die Ausführung besteht aus drei beweglichen Rollen, die ein Rahmen zusammenhält. Darauf kommt das Rad und los geht es. Allerdings erfordert dieses Modell ein bisschen Balance und ist am Anfang etwas wackelig. Die Vorteile:
  • Wetterunabhängiges Radfahren
  • Nutzen des eigenen Rads (kein teurer Hometrainer nötig)
  • Relativ platzsparend
 

Radeln im Wasser

Beim Aquacycling oder Wasser-Cycling radelst Du auf einem speziellen Fahrrad-Ergometer im Wasser. Darauf kannst Du Dich richtig auspowern. Der Wasserwiderstand macht das Training um einiges intensiver als das Radfahren an Land. Dazu kommt, dass Du neben den Beinbewegungen auch Übungen für den Oberkörper und den Bauch ausführst. Das macht Aqua-Cycling zu einem effektiven Ganzkörpertraining, bei dem Du bis zu 600 Kalorien pro Stunde verbrauchst. Trainiert wird im etwa 1,3 m tiefen Wasser bei etwa 30 Grad Wassertemperatur. Meist finden die Stunden in kleinen Gruppen von bis zu zehn Personen statt. Zusammen mit anderen und bei mitreißender Musik fällt es viel einfacher, alles zu geben. Die Vorteile:
  • Ideal für Wasserratten: Kein Schwitzen!
  • Schnelle Trainingserfolge durch den Wasserwiderstand
  • Wetterunabhängiges Training
 

Fett verbrennen beim Spinning

Auch Spinning, ein anderer Begriff dafür ist Indoor-Cycling, ist eine super Option, um im Winter voll in die Pedale zu treten. Dabei musst Du kein Profi sein, denn jeder kann auf der Indoor-Tour Tempo und Widerstand selbst bestimmen. So kannst Du in einer Stunde viel für Deine Fitness tun und jede Menge Fett verbrennen. Die motivierenden Rufe des Trainers und ein Blick auf die anderen in der Spinning-Gruppe treiben Dich ebenfalls an, alles aus Dir herauszuholen. So schnellt nicht nur Dein Puls, sondern auch Deine Laune nach oben. Die Vorteile:
  • Motivation durch Gruppendynamik
  • Individuelles Trainingstempo
  • Individuelle Trainingsintensität
 

Fahrrad fahren im Winter: Safety first

Du gehörst zu den Kandidaten, denen kalte Temperaturen nichts ausmachen, und fährst lieber draußen an der frischen Luft? Gar kein Problem! Achte jedoch darauf, dass die Reifen Deines Rades ein vernünftiges Profil haben, Du mindestens einen Fahrradhelm trägst und nicht über Glatteisflächen fährst. Nimm am besten immer ein Handy mit, damit Du Hilfe rufen kannst, falls du stürzen solltest.   Hast Du Fragen, Anregungen oder Kritik? Dann schreibe uns gerne eine E-Mail über das Kontaktformular. Wir melden uns schnellst möglich zurück.

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