Hämophilie A und Freundschaft

Hört bei Hämophilie die Freundschaft auf?

Mein Name ist Fuat und ich komme aus Hannover. Wie Ihr Euch sicher denken könnt, habe ich die schwere Hämophilie A und genau darüber geht es in meinen Blogbeiträgen – diesmal um Freundschaft und Hämophilie A.

Was ist aPTT?

aPTT – Was ist das eigentlich?

Bei der Diagnose und Behandlung von Hämophilie A wird regelmäßig geprüft, wie gut das Blut gerinnt, insbesondere auch in Notfallsituationen. Dies geschieht mit Hilfe bestimmter Labortests.

Von Afghanistan nach Deutschland – mein Lebensweg mit Hämophilie A

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle zuerst berichten, dass ich diesen Text nicht selbst geschrieben habe, sondern meine Freundin Ute. Sie hat mir erzählt, dass es diesen Active A Blog gibt und meinte, dass meine Geschichte sicher interessant für die Leserinnen und Leser dieses Blogs sei. Sie hat mich interviewt, und hier bin ich nun, obwohl man als Flüchtling nicht gerne allzu sichtbar ist und man in meiner Kultur sein Schicksal nicht offen kommuniziert. Themen wie Krankheit und Mitleid sind da etwas Privates, und man trägt es in der Familie aus.

Wie funktioniert die Blutgerinnung?

Neben dem Transport von Sauerstoff und der Wärmeregulation gehört der Wundverschluss durch die Blutgerinnung zu den wichtigsten Aufgaben des Blutes. Doch wie verschließt unser Körper eigentlich Wunden, was sind die sogenannten Faktoren – und was ist anders bei Personen mit Hämophilie? 

Störung der Blutgerinnung bei Hämophilie

Bei der Hämophilie A liegt eine Blutgerinnungsstörung vor. Sie wird auch Bluterkrankheit genannt. Der Gerinnungsfaktor VIII ist zu wenig oder gar nicht vorhanden. Dadurch kann die Gerinnungskaskade, die für einen stabilen Wundverschluss notwendig ist, nicht vollständig ablaufen.

Vererbung der Hämophilie A

Hämophilie A, auch Bluterkrankheit genannt, ist eine genetische Erkrankung. Das heißt, Kinder können die Veranlagung für die Blutgerinnungsstörung von ihren Eltern erben. Doch warum bekommen nur manche Menschen Hämophilie A? Und warum kann nur eine Mutter als sogenannte Konduktorin die Erkrankung an ihre Söhne weitergeben? Dafür ist es hilfreich, sich die Grundlagen der Vererbung anzuschauen.