Mein Alltag unter Corona – das Beste draus machen!

In einem meiner ersten Blog-Beiträge habe ich über das Thema Kurzarbeit geschrieben und darüber, wie ich die allgemeine Situation der Corona-Pandemie im Hinblick auf den Schutz der Familie sehe.

Noch immer bin ich in Kurzarbeit und wann sich das Thema mal „lösen“ wird und ich wieder „los“ kann, das wird bald wieder erneut entschieden.

Aber egal, wie die Situation ist und wie es weiter geht – man muss eben das BESTE draus machen. Für mich steht immer noch an oberster Stelle, dass die Familie gesund bleibt, aber auch, dass man die gemeinsame Zeit nutzt und genießt, die man sonst nicht in dem Maße hat. Wichtig ist mir dabei auch, dass wir weiterhin Strukturen im Alltag beibehalten.

Zu Ruhe kommen und die Alltagsstruktur beibehalten

Strukturen gerade auch in Bezug auf die eigene Persönlichkeit. Zugeben muss ich aber vorab, dass ich diese besondere Zeit jetzt auch nutze, um meinen Körper mal runterzufahren, ihm Ruhe zu geben und einfach mal Kraft für mich selbst zu tanken. Das funktioniert zwar nicht jeden Tag, denn als Frau und Mutter hat man ja doch so einiges auch in Zeiten der Kurzarbeit zu tun. Wie es ebenso ist: Einkaufen, Wäsche, bügeln, kochen, putzen – eben all die „normalen“ Dinge des Alltags.

Für mich gehört all das zu meinen Strukturen und meiner Routine dazu. Genauso, wie die tägliche Pflege und das Zurechtmachen – gerade wenn man draußen unterwegs ist, auch wenn es nur zum Einkaufen ist. Ich sage dann immer zu meinem Mann: „So, dann werde ich mich mal tageslichttauglich machen.“ Also genau das gleiche, als wenn ich zur Arbeit gehen würde. Sprich Make up, Schminken, die passenden Klamotten anziehen und dann gemächlich die Wege erledigen, die nötig sind. All sowas habe ich auch in meiner zwangsweise arbeitsfreien Zeit als Ritual beibehalten und das wird auch so bleiben.

Sprich: Für mich ist auch das Äußere nach wie vor genauso wichtig wie zu Zeiten der regulären Arbeit. Allein schon für das eigene Selbstwertgefühl tut so etwas meiner Meinung nach wirklich gut. Natürlich nutze ich auch die Zeit, um den ein oder anderen Plausch mit der Familie oder Freunden zu halten. Das sind so Dinge, die ich aufgrund meiner Arbeitszeiten außerhalb von Kurzarbeit nicht in diesem Umfang mache. Also nutze ich dann und wann mal die Gelegenheit in dieser Situation.

Mehr gemeinsame Zeit mit der Familie

Für mich und meine Familie ist es weitestgehend auch zur Routine geworden, nicht nur an den Wochenenden gemeinsam zu Frühstücken, zu Mittag und zu Abend zu essen, sondern auch eben an den normalen Wochentagen. Wenn ich arbeite, passiert das natürlich nicht so. Aber wir genießen alle zusammen diese besondere Zeit.

Natürlich gehört zu meinen/unseren Strukturen auch, dass man die Kinder stets und ständig aktivieren und motivieren muss, ihre schulischen Videokonferenzen und Aufgaben im Homeschooling zu absolvieren und auch Hausaufgaben zu machen.

Meinen Mann Meikel habe ich schon mit seinen Weihnachtsgeschenken motiviert, den Lockdown möglichst gut zu überstehen – und zwar in Form von diversen Serien, welche er bekommen hat.

Wenn er schon zu Hause bleiben muss und soll, damit er sich zumindest etwas vor dem Virus schützen kann, soll er wenigstens die Struktur eines seiner Hobbys beibehalten.

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